Die Experten beider Unternehmen haben bereits damit begonnen, eine entsprechende Schnittstelle zwischen den Softwaresystemen umzusetzen. In einem ersten Schritt werden Nutzer von KUMAVISION med Kostenvoranschläge, Genehmigungen oder Ablehnungen und Liefernachweise automatisch über ZHP-Online mit den Kostenträgern austauschen können. Später sollen auch Versorgungsaufträge und Wiedereinsatzdaten über die Schnittstelle die Systemgrenzen passieren. Derzeit wird die Schnittstelle in Pilotinstallationen getestet und optimiert. Nach deren Abschluss folgt die Installation bei den Kunden von KUMAVISION med.
KUMAVISION med basiert auf dem weltweit verbreiteten ERP-System Microsoft Dynamics NAV und hat sich in Deutschland mit rund 6 000 Anwendern als Branchenstandard durchgesetzt. Es deckt bereits in seiner Basis-Version die typischen Abläufe für Handel, Export, CRM, Produktion, Rezeptabwicklung, Service und Finanzwesen ab. Dank hoher Datentransparenz und weitgehend automatisierten Prozessen steigert es die Effizienz in allen Bereichen des Unternehmens.
Die Plattform ZHP-Online stellt über das Internet eine Verbindung zwischen Leistungserbringern und Kostenträgern her. So können notwendige Kommunikationsabläufe zwischen beiden Parteien papierfrei abgewickelt werden. Einen Expansionsschub erhielt ZHP-Online kürzlich durch die Ankündigung der Barmer, auf diese Plattform zu setzen.
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Thomas Brauchle
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